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Stopp hani gseit!

Gegen Gewalt an Menschen mit (und ohne) Behinderung ansingen

Die Präventionskampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» stellt im Jahr 2025 Menschen mit Behinderungen ins Zentrum. Die Opferhilfe beider Basel und die Schule Musik für alle haben mit jungen Menschen mit Behinderungen einen Song eingespielt. Um das Bewusstsein für Gewalt an besonders verletzlichen Personen zu stärken.

Lautstark, rockig, voller Herzblut und mit Tiefe – so tönt «Stopp, hani gseit!». Die jungen Menschen mit Behinderung, die im Song auftreten, wissen aus eigener Erfahrung, wovon sie singen: Sie werden deutlich häufiger Opfer von Gewalt als Menschen ohne Behinderungen.

Stopp sagen zu können angesichts von Übergriffen, ist nicht einfach – erst recht nicht für Menschen, die in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen leben. Mit Blick auf die Präventionstage am 25. November 2025 haben die Opferhilfe beider Basel und die Schule «Musik für alle» deshalb im Sommer damit begonnen, einen Song zu erarbeiten, der Menschen ermutigt, Grenzen zu ziehen.

Mit Musik gegen Gewalt im Alltag
Babette Wackernagel Batcho, Schulleiterin von Musik für alle, sagt zum Projekt: «Unsere Schule unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung dabei, musikalisch aktiv zu werden. Unsere Band war sofort einverstanden, zusammen einen Song zu kreieren, einzustudieren, aufzunehmen und aufzuführen. Es ist uns ein zentrales Anliegen, einen Beitrag gegen Gewalt an Menschen mit Behinderungen zu leisten.»

Die Stimme der Betroffenen hören

Beat John, Geschäftsleiter Opferhilfe beider Basel, schätzt die Bedeutung der Kampagne so ein: «Gewalt an Menschen mit Behinderung wird nach wie vor zu wenig ernst genommen. Der Song stärkt die betroffenen Personen darin, Grenzen setzen zu können. Und ihre Stimme und ihre eindeutige Botschaft an uns alle wird gehört, und das auf eine sehr berührende, lebhafte Weise.»

Mitsingen ist erwünscht
Der Videoclip sowie eine Karaoke-Version sind auf Youtube veröffentlicht. Passend zum Song sind Stickers erhältlich, für Jung und Alt. Der Song eignet sich auch für Schulklassen, Freizeitorganisationen und vielen mehr. Mitsingen ist erwünscht!

Aktuelle Beiträge zur Präventionskampagne:

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CAS-Programm: Mehr Kompetenz im Kindesschutz

Wenn Kinder und Jugendliche häusliche oder sexualisierte Gewalt erfahren, beeinflusst das ihre Entwicklung massiv. Die FHNW bietet dazu neu ein CAS-Programm an. Es vermittelt praxisbezogenes Wissen und gibt Fachpersonen Orientierung, um Einschätzungen der Gefährdung und Unterstützungsabläufe professionell zu gestalten.

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Kindesschutz bei sexualisierter Onlinegewalt

Welche Unterstützung erhalten Kinder und Jugendliche, die sexualisierte Onlinegewalt erfahren? Was hilft ihnen konkret? Welche Hürden stehen einer wirksamen Unterstützung entgegen? Diesen Fragen geht ein Forschungsteam an der FHNW nach.

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Autismus und Gewalt

Menschen mit Autismus können im Alltag von struktureller Gewalt betroffen sein. An einer Podiumsdiskussion Anfang Mai in Basel gehen Fachleute der Frage nach, wie es dazu kommt und was es braucht, damit dies nicht passiert.

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Newsletter September Beitrag 2

Gut auf die Opferhilfe-Notfallnummer 142 vorbereitet

Am 1. Mai wird schweizweit die Nummer 142 lanciert. Die neue Notfallnummer für Opfer von Gewalt wird von der Opferhilfe beider Basel zusammen mit Freiwilligen der Dargebotenen Hand betreut. Seit Sommer 2025 laufen dafür die Vorbereitungen. Zum Abschluss dieser Schulungen bot eine ganztätige Weiterbildung Gelegenheit, den Kontakt zu Blaulichtorganisationen zu

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NEU: 24/7

In der Nacht und am Wochenende wird die Nummer von der Dargebotenen Hand beider Basel bedient.

Die Dargebotene Hand übernimmt dabei die Basisberatung und leitet bei Bedarf in den Tagdienst der Opferhilfe für die Beratung weiter.

Die Opferhilfe beider Basel ist 24/7 erreichbar
Tel: +41 61 205 09 10

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