Luisa ist hier

Sexuell motivierte Gewalt hat in unserer Gesellschaft und somit auch im Nachtleben nichts zu suchen. Flirts sind zwar Bestandteil des Nachtlebens, doch leider gibt es immer wieder Partygänger, welche die Grenzen überschreiten. Wir setzen mit «Luisa» ein Zeichen, dass sexuelle Gewalt bei uns keinen Platz in der Club- und Bar-Szene hat.

Für Betroffene:

Melden Sie sich mit der Frage «Ist Luisa hier?» ans Personal.

Die Mitarbeitenden des Betriebs bringen Sie an einen Ort als Rückzugsmöglichkeit. Das kann ein Personalraum oder die Küche sein.

Die Mitarbeitenden fragen Sie, wie sie Ihnen behilflich sein können, z.B. Taxi rufen, Anruf bei der Freundin oder bei der Polizei.

Wenn Sie abgeholt werden, bleiben die Mitarbeitenden bei Ihnen, bis Sie sicher im Taxi oder bei einer bekannten Person sind.

Die Mitarbeitenden sorgen, dass Sie nicht mit der verursachenden Person in Kontakt kommen.

Gegebenenfalls rufen die Mitarbeitenden die Polizei oder eine Gesundheitseinrichtung.

Wichtig: Sie entscheiden, welche Schritte eingeleitet werden sollen.

Für interessierte Betriebe:

Wie zeigt sich Luisa in der Bar, im Club, in der Disco?

Luisa ist präsent, drängt sich aber nicht auf. Mittels Plakaten und QR-Code werden die Besucherinnen und Besucher direkt im Club, oder der Bar etc., an der Garderobe oder auf den Toiletten auf Luisa hingewiesen.

Was muss ich als Club, Bar, oder Disco tun, um bei Luisa dabei zu sein?

Bereit sein, die kostenlos zur Verfügung stehenden Info-Mittel im Betrieb aufzuhängen!
Sicherstellen, dass die Mitarbeitenden über «Luisa» Bescheid wissen – das heisst, sie wissen, was zu tun ist – wenn nach «Luisa» gefragt wird.

Helfen Sie mit, indem Sie in Ihrem Betrieb ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt in unserer Gesellschaft setzen.

Für weitere Frage steht Ihnen die Opferhilfe beider Basel zur Verfügung:  info@opferhilfe-bb.ch oder unter der Tel. Nr. 061 205 09 10

Machen Sie mit! Setzen Sie ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt in der Club- und Bar-Szene!

Konzept, Implementierung:
Damian Trötschler