Die Opferhilfe beider Basel.

Wurden Sie oder nahe Angehörige durch eine Straftat verletzt?

Dann haben Sie gemäss Opferhilfegesetz (OHG) Anspruch auf kostenlose Beratung sowie Unterstützung durch eine offizielle Opferberatungsstelle. Im Auftrag der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft beraten wir Sie in sozialen, rechtlichen, psychologischen, versicherungstechnischen, medizinischen und finanziellen Fragen, die sich als Folge der Straftat ergeben.

Auf Wunsch begleiten wir Sie bei Behördengängen und im Strafverfahren und stehen Ihnen zur Seite bei der Verarbeitung des erlittenen Unrechts.

 

Organigramm

So sind wir organisiert.

Wir beraten Sie kompetent, kostenlos und vertraulich in unseren vier Fachbereichen, die auf bestimmte Zielgruppen und deren spezifische Fragen und Probleme spezialisiert sind.

Beratung für Opfer von Straftaten im öffentlichen Raum:
Die Beraterinnen und Berater unterstützen Sie nach Delikten wie Körperverletzung, Raub, Drohung und Nötigung sowie nach Tötungsdelikten und Delikten gegen die Freiheit. Ebenfalls zuständig ist dieser Bereich für Fragen rund um Verkehrsunfälle und andere haftpflichtrelevante Delikte wie nicht selbstverschuldete Arbeitsunfälle und medizinische Behandlungsfehler. Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten Unterstützung bei der Gesuchstellung für einen Solidaritätsbeitrag.

Frauenberatung bei Gewalt:
Frauen ab 18 Jahren, die von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, erhalten hier Unterstützung. Schutz und Sicherheit der Frauen haben oberste Priorität. In einer vertrauensvollen Beziehung suchen die Beraterinnen gemeinsam mit der betroffenen Frau einen Weg aus der Krisensituation. Dabei stehen die Bedürfnisse und die individuellen Ressourcen der Betroffenen im Vordergrund. Zur Fachberatung gehören u.a. auch die Vermittlung von Notunterkünften sowie von Therapeut*innen und Anwält*innen.

Männerberatung bei Gewalt:
Die Opferhilfe beider Basel setzt sich ein, dass insbesondere auch männlichen Opfern, die von häuslicher oder von sexueller Gewalt betroffen sind, fachkundige Unterstützung gewährt wird. Dabei ist unseren Beratern bewusst, dass sich der Rollenkonflikt Mann sein - Opfer sein, erschwerend auswirken kann. Auch männliche Jugendliche haben hier die Möglichkeit sich anonym und unverbindlich über die Folgen von Missbrauch und Gewalt zu informieren.

Kinder- und Jugendberatung bei Gewalt,
www.bleibnichtallein.ch
Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen suchen die Berater*innen einen Weg aus der Gewaltsituation und unterstützen sie bei der Verarbeitung des Erlebten.

Die professionelle Beratung steht auch Angehörigen und Freund*innen sowie Fachleuten zur Verfügung, die einen Verdacht auf sexuelle Ausbeutung oder andere Gewalt an Kindern und Jugendlichen haben.

Die Opferhilfe beider Basel ist Mitglied der Netzwerke Kindesschutz in Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Unser Vorstand

Vorstand Verein Opferhilfe beider Basel (VGOBB)

Denise-Blanche Gilli, Präsidentin

René Broder, Vizepräsident

Martin Denz

Maria Gaetani-Santagada

Fred Surer

Organigramm

Unser Leitbild.
Das Opferhilfegesetz

Das Opferhilfegesetz ist seit dem 1. Januar 1993 in Kraft. Am 1. Januar 2009 ist das revidierte Opferhilfegesetz in Kraft getreten.

Opfer von Straftaten haben

  • Anspruch auf Beratung und Information
  • Besondere Rechte im Strafverfahren
  • Anspruch auf finanzielle Hilfe
Wurden Sie durch eine Straftat verletzt? Dann haben Sie Anspruch auf kostenlose Beratung sowie Unterstützung durch die Opferberatungsstelle.

Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten

Wer Opferhilfe beanspruchen kann

Wurden Sie oder nahe Angehörige durch eine Straftat verletzt?

Anspruch auf Opferhilfe hat, wer durch eine Straftat unmittelbar körperlich, psychisch oder sexuell beeinträchtigt worden ist.

Insbesondere ist dies der Fall bei:

  • Körperverletzung, Tötung
  • Raub
  • Häuslicher Gewalt
  • Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexueller Ausbeutung
  • Freiheitsberaubung, Geiselnahme
  • Verkehrsunfällen mit Verletzungs- oder Todesfolge

Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob ein Strafverfahren durchgeführt wird oder die Täterschaft ermittelt oder flüchtig ist.

Auch nahe Angehörige haben Anspruch auf Beratung und Betreuung sowie unter bestimmten Voraussetzungen auf finanzielle Hilfe.

 

Dokumente
Dokumente
Merkblätter

 

Spende

©2020 Opferhilfe beider Basel Opferhilfe beider Basel, Steinenring 53, 4051 Basel, Telefon +41 61 205 09 10