Vergewaltigung auf der Bühne

Sexualisierte Gewalt ist in der Gesellschaft allgegenwärtig. Das Theater Basel setzt sich damit auseinander und bringt Shakespeares Gedicht «Die Schändung der Lucretia» auf die Bühne.

Was geht uns durch den Kopf, wenn wir das Wort Vergewaltigung aussprechen? Welche Bedeutung haben Schweigen, Angst und Scham? Wie ist sexualisierte Gewalt in uns und in der Gesellschaft verankert? Solchen tiefreichenden Fragen geht das neue Theaterstück «Die Schändung der Lucretia: ein Casting» im Schauspielhaus Basel nach.

William Shakespeare hatte das Schicksal der Lucretia, einer unbescholtenen Frau, die vergewaltigt wird, in einem Langgedicht verewigt. Im Schauspielhaus versucht nun eine Gruppe von Schauspieler:innen Shakespeares Gedicht zu inszenieren. Sie analysieren den Text, spielen die Situationen nach. Und sie verbinden sie mit ihren eigenen Erfahrungen.

Was erwartet die Besuchenden?

Beat John, Geschäftsleiter der Opferhilfe beider Basel, durfte eine Hauptprobe besuchen. Sein Fazit: Das Stück ist absolut empfehlenswert! Es macht betroffen, und gleichzeitig ermutigt es. Der Regisseurin Lola Arias und dem Schauspielteam ist es gelungen, eine ehrliche, berührende und harte Realität zu inszenieren, die sehenswert ist und Hoffnung gibt. In den persönlichen Berichten der Schauspielenden wird Tiefe, Verletzlichkeit und Scham erlebbar. Und sie zeigen auch, wie es weitergehen und wie daraus Stärke und Kraft entstehen kann.

Weitere Informationen zum Stück auf der Website des Theaters Basel
(Aufführungen bis zum 9. Juni 2026)

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NEU: 24/7

In der Nacht und am Wochenende wird die Nummer von der Dargebotenen Hand beider Basel bedient.

Die Dargebotene Hand übernimmt dabei die Basisberatung und leitet bei Bedarf in den Tagdienst der Opferhilfe für die Beratung weiter.

Die Opferhilfe beider Basel ist 24/7 erreichbar
Tel: +41 61 205 09 10

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