Autismus und Gewalt

Menschen mit Autismus können im Alltag von struktureller Gewalt betroffen sein. An einer Podiumsdiskussion Anfang Mai in Basel gehen Fachleute der Frage nach, wie es dazu kommt und was es braucht, damit dies nicht passiert.

Autismus kann das Risiko erhöhen, dass betroffene Menschen Opfer von Gewalt werden. Gleichzeitig müssen Fachleute auf Beratungsstellen bei Gewalt die spezifischen Bedürfnisse neurodivergenter Menschen berücksichtigen, damit diese die Hilfsangebote bestmöglich nutzen können.

Das Thema Autismus und Gewalt ist aktuell. Deshalb ist es zu begrüssen, dass der Verein Autismus Kunterbunt das ganze Jahr über dazu Veranstaltungen durchführt. In diesem Rahmen findet am 6. Mai 2026 eine Podiumsdiskussion zu struktureller Gewalt statt. Zusammen mit Vertreter:innen des Vereins diskutieren Fachpersonen aus Medizin, Schulwesen und Politik sowie der Opferhilfe beider Basel über Hürden starrer Systeme und mögliche Lösungswege.

Die Podiumsdiskussion findet am 6. Mai 2026 um 1830 Uhr im E9 (Weizenkorn) an der Eulerstrasse 9 in Basel statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und steht allen Interessierten offen. Es ist auch möglich, online daran teilzunehmen. Die Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung auf der Website von Autismus Kunterbunt bekannt gegeben.

Zum Verein Autismus Kunterbunt: Der Verein wird von und für Autist:innen und für Eltern von Autist:innen geführt. Er betreibt in Basel einen Treffpunkt, wo betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ihre Angehörige und auch Freunde ihre Erfahrung austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.

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NEU: 24/7

In der Nacht und am Wochenende wird die Nummer von der Dargebotenen Hand beider Basel bedient.

Die Dargebotene Hand übernimmt dabei die Basisberatung und leitet bei Bedarf in den Tagdienst der Opferhilfe für die Beratung weiter.

Die Opferhilfe beider Basel ist 24/7 erreichbar
Tel: +41 61 205 09 10

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